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ZDF überträgt Jugendmedienschutztagung im Internet

Info: Die 6. Jugendmedienschutztagung, die am Mittwoch und Donnerstag (30. November/1. Dezember) stattfindet, können Internetnutzer in der ZDF-Mediathek live verfolgen und sich per Twitter und Facebook an den Diskussionen beteiligen.

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Wie der Sender am Dienstag mitteilte, können die User über die Internetplattformen auch Fragen an die Referenten stellen. Die Tagung, die bereits zum sechsten Mal von ZDF, ARD sowie der evangelischen und der katholischen Kirche veranstaltet wird, findet im ZDF-Konferenzzentrum in Mainz statt. Der Link zum Live-Stream sowie weitere Informationen zum Programm stehen im Internet zur Verfügung.
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Die Tagung im ZDF-Konferenzzentrum im Mainz-Lerchenberg steht unter dem Motto "Quo vadis Jugendmedienschutz?". Gemeinsam mit Branchenexperten, Befürwortern und Kritikern diskutieren die Veranstalter die künftige Richtung des medialen Jugendschutzes. Dabei steht vor allem die Uneinigkeit im Mittelpunkt, die seit dem Scheitern des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages im Dezember vergangenen Jahres herrscht.

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hatte den Entwurf zum Scheitern gebracht, nachdem die CDU-Fraktion ihre Zustimmung verweigert hatte (DIGITAL FERNSEHEN berichtete). Hauptgründe seien damals vor allem die fehlende Software für die Kennzeichnung von Webseiten sowie der zu spät angestoßene Diskurs mit der "Netzgemeinde". Seitdem wird wieder über eine Novellierung des Staatsvertrages diskutiert. Ein "Königsweg" für eine effektive, moderne und zukunftssicheren Medienschutz sei nach Ansicht der Veranstalter bisher jedoch nicht in Sicht. Vielmehr stehen sich die gegensätzlichen Positionen oft unversöhnlich gegenüber.

Der gesamtgesellschaftlich verankerte öffentlich-rechtliche Rundfunk und die der Gesellschaft gleichermaßen verpflichteten Kirchen sehen es als ihre Aufgabe, die gegenwärtigen Kontroversen im Rahmen der Veranstaltung in Mainz aufzuarbeiten, hieß es. In einem konstruktiven öffentlichen Diskurs unter Beteiligung der Netzaktivistem sollen weitere Impulse für den Jugendmedienschutz abgeleitet werden.

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