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Stolpergefahr auf dem Weg nach oben

Info: Karrieremessen bieten beste Gelegenheiten zur Jobsuche, halten aber auch allerhand Fettnäpfchen bereit. News.de verrät, was Sie bei einem Messebesuch dringend vermeiden sollten - und wie es besser geht.

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Jobmessen
Stolpergefahr auf dem Weg nach oben
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Fast 300 Job- und Karrieremessen, Recruiting-Events und andere Berufsveranstaltungen finden jedes Jahr in Deutschland statt. Für Bewerber sind diese Events eine gute Chance, Kontakte in die Geschäftswelt zu knüpfen und sich ein Bild von den potenziellen Arbeitgebern zu machen. Wie präsentiert sich das Unternehmen? Wer arbeitet dort? Wie gehen die Mitarbeiter miteinander um, wie verhalten sie sich gegenüber Messebesuchern? Umgekehrt können sich Bewerber direkt vorstellen und ihre Chancen auf den Traumjob erhöhen.

Eine gute Vorbereitung ist das A und O

Jobinteressierte sollten sich informieren, welche Unternehmen auf der Messe vertreten sind, und davon eine Handvoll auswählen, deren Stand sie besuchen möchten. Das ist hilfreicher, als vor Ort planlos drauflos zu laufen und dann ins Stottern zu kommen. Auch wenn ein Messebesuch lockerer abläuft als ein klassisches Bewerbungsgespräch, ist es ratsam, sich vorher einen möglichen Gesprächsablauf zu überlegen. Was möchte ich über mich erzählen? Welche Fragen könnten von den Firmenvertretern kommen? Wie sollte ich reagieren? «Auf jeden Fall sollte man in wenigen Minuten seine Qualifikationen und Kompetenzen darstellen können», sagt Victoria Tschirch vom Karriereportal Absolventa im Gespräch mit news.de.

Zudem sollten Bewerber ihre Unterlagen mitbringen. Zwar verlangen viele Unternehmen heute ausschließlich Onlinebewerbungen. Aber mit einer Kurzbewerbung kann sich der Personaler einen guten ersten Eindruck verschaffen. Ein kurzes Anschreiben sollte ebenso wie ein aktueller Lebenslauf und ein Foto enthalten sein. Ist das Anschreiben speziell an das jeweilige Unternehmen gerichet, hinterlässt das einen besonders guten Eindruck, weiß Tschirch. Eine kreative Möglichkeit, auf der Messe einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, seien «Autogrammkarten»: Vorne Bild, Studiengang und Abschluss und hinten die wichtigsten Infos wie Schwerpunkte, Auslands- und Praxiserfahrung.

Ein wichtiger Punkt ist Tschirch zufolge das Outfit, das zur anvisierten Branche passen sollte. «Ein gepflegtes Äußeres ist ein Ausdruck von Respekt und noch immer gilt: Der erste Eindruck ist entscheidend.» Zu viel Make-up oder eine starke Parfümwolke kommen ebenso wenig an wie ein Dreitagebart oder ungepflegte Fingernägel. Und nichts ist peinlicher, als auf hohen Pumps durch die Messehalle zu stöckeln und ständig umzuknicken. Da ein solcher Tag mitunter sehr lang werden kann, empfiehlt sich bequemes und dem Event angemessenes Schuhwerk.



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