Info: Das Unternehmen macht damit der Post mit ihrem E-Postbrief Konkurrenz, weitere De-Mail-Projekte betreiben United Internetund Francotyp Postalia. „Das Interesse ist groß, sowohl bei Unternehmen als auch bei Privatkunden“, sagte Mayer. Rund 1,3 Millionen Anfragen hätten allein die Telekom und United Internet registriert.
Die Telekom hatte Anfang dieses Jahres loslegen wollen, doch das Bürgerportalgesetz verzögerte sich. Es kam zu monatelangen Verspätungen, bis die Systemanforderungen feststanden und die Provider ihre Akkreditierung beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik beantragen konnten. Das hat der Deutschen Post einen zeitlichen Vorsprung verschafft: Sie hatte ihren E-Postbrief Mitte 2010 freigeschaltet, ohne die Gesetzgebung abzuwarten. Mehr als 100 Großunternehmen, 3 000 Mittelständler und mehr als eine Million Privatkunden hätten sich für den E-Postbrief angemeldet, zitiert die Zeitung einen Post-Sprecher.
Welche Preise die Versender an die Telekom zahlen müssen, steht nicht fest. Die Post verlangt für einen E-Postbrief mit 55 Cent ebenso viel wie für einen Standardbrief. „Unser Preis wird auf jeden Fall ein gutes Stück darunter liegen“, sagte Mayer. Bezahlt werden könne über die Telefonrechnung, die Telekom werde aber auch andere Möglichkeiten anbieten. Die Anmeldung ist wie bei der Post kostenlos, zudem sollen Privatkunden „mindestens in der Einführungsphase“ ein Freikontingent samt ausreichend Speicherplatz bekommen....