Info: Frauen und Minderqualifizierte stark betroffen.
HARTBERG. Wie schon im Oktober ist die Arbeitslosigkeit im Bezirk auch im November weiter nach oben geklettert. Im Vergleich zum November des Vorjahres waren Ende des Monats um 172 Personen mehr auf Jobsuche (+12,4 Prozent), besonders betroffen waren einmal mehr die Frauen. Die Zahl der arbeitslosen Hartbergerinnen über 50 Jahre ist um beinahe 30 Prozent gestiegen, bei den Männern gab es in dieser Gruppe sogar einen Rückgang. Die Arbeitslosenquote, die aufgrund der Statistik traditionell einen Monat nachhinkt und erst für Oktober vorliegt, betrug 4,7 Prozent (+0,6 Prozentpunkte). Der Bezirk liegt damit im guten Mittelfeld - Spitzenreiter sind die AMS-Bezirke Weiz und Gleisdorf mit 2,9 beziehungsweise 3,2 Prozent. Schlusslicht ist Gröbming mit 9,4 Prozent.
Wie im ganzen Land haben laut Arbeitsmarktservice auch im Bezirk die Hilfsarbeiter und angelernte Kräfte das höchste Risiko, ihren Job zu verlieren. Die Arbeitslosenquote nahm unter Personen, die höchstens einen Pflichtschulabschluss haben, um 30 Prozent zu. Einen noch höheren Anstieg gab es nur bei den - ebenfalls häufig schlecht qualifizierten - Ausländern (+42 Prozent). Die Zahl der offenen Stellen ist um 55 Prozent eingebrochen.