Info: Der Umbau des Innenraums im Heiligenhauser Pfarrsaal ist abgeschlossen. Die Kosten für den Umbau und die Unterhaltung des Pfarrsaal kommen druch die Vermietung wieder rein.
Das Team vom Pfarrsaal Heiligenhaus. (Bild: privat)
OVERATH - Das Pfarrsaal-Konzept des Bürger- und Trägervereins Heiligenhaus ist aufgegangen. Nach dem Umbau erstrahlt der Saal in neuem Glanz. Hell, freundlich, sauber und einladend sind die ersten Eindrücke, wenn man den renovierten Pfarrsaal betritt. Rund 230 000 Euro hat der Trägerverein aufbringen müssen, um die ehemalige Kirche so instand zu setzen, dass sie modernen Veranstaltungsanforderungen entspricht. Oliver Hahn, 1. Vorsitzender des Trägervereins: „Wir wollten einen attraktiven Mittelpunkt im Ort schaffen.“
Trotz des hohen Engagement der Mitglieder des Trägervereins und dem damit verbundenen hohen Anteil an Eigenleistung griff man bei beim technischen Ausbau und der Innenraumgestaltung auf professionelle Hilfe zurück. Michaela Tinneberg plante und überwachte den gesamte Innenausbau und Anke Erstling entwarf eine Gestaltungslösung für den Pfarrsaal. „Beide haben das alles mit einem begrenzten finanziellen Budget bewerkstelligt und den Saal für die Zukunft entwickelt“ erklärt Birgit Bär, 2. Vorsitzende des Trägervereins.
Helle Farben, leichtes Holzständerwerk und Lichtbänder dominieren nun den Raum. „Dass sich das Pfarrsaalkonzept auch finanziell trägt, haben die vergangenen zwei Jahre gezeigt“, berichtet Ludwig Winkel vom BTV. Laut Winkel tragen sich der Saal und die laufende Finanzierung aus den Einnahmen der Vermietung. Für den Endausbau der Immobilien fehlen noch 40 000 Euro. Birgit Bär: „Diesen Betrag müssen wir aus Spenden finanzieren.“